Shimmering Shadow Ares

Datum Name, Ort und Startklasse des Workingtest Resultat
19.11.2005 Work und Show Weilheim, Schnupperklasse nicht bestanden
08.07.2006 Young Star Trophy Thierhaupten, Schnupper bestanden,75 von 100 Pkt
23.03.2007 Rems-Murr-Cup Backnang, Anfänger gut bestanden, 81 von 100 Pkt
09.06.2007 Workingtest ÖRC Maria Schmolln, E-Klasse gut bestanden, 61 von 80 Pkt
04.08.2007 Süddeutsches Flattreffen, Anfänger 91 von 100 Punkten
29.06.2008 Work & Show Aichach, Anfänger sehr gut bestanden, 108 von 120 Pkt
11.07.2009 Stormy Weather, Allersberg, Anfänger gut bestanden, 96 von 120 Pkt
02.08.2009 Sajas Trophy, Lennestadt, Fortgeschrittene sg. bestanden 80 v.100 Pkt. 3.Platz

 

 

 

Rems-Murr-Cup 24.03.2007

Unser erster Workingtest in der A-Klasse. Von Malaika ließen wir uns überreden zu melden und um 06:00 Uhr am 24.03.2007 ging es von Nürnberg aus los.

Das Wetter wurde je näher wir Backnang kamen immer schlechter - in Backnang lagen dann noch 10 - 15 cm Schnee und es schneite immer noch....

Leider wurden Malaika und ich in zwei unterschiedlichen Gruppen eingeteilt und wir konnten von uns keine Fotos schießen...

Am Ende des Tages hatten Camille und Ares jeweils mit "gut" bestanden und wir konnten glücklich die Heimreise wieder antreten!

Hier einmal kurz die Aufgabenstellung:

Aufgaben bei Richter Heribert Schäfer:

Aufgabe 1:

Aufgabe ist in einem Waldgebiet. Markierung fällt auf den Weg und dann musste der Hund herumgedreht werden und in eine kleine Suche geschickt werden. Nach der Suche musste der Hund auf das Marking geschickt werden.
Ergebnis: 8 Pkt (Ares hat die Markierung nicht gefunden...)

Aufgabe 2:

Gespann steht im Wald mit Blick auf eine Wiese. in ca. 50 - 60m Entfernung wurde ein Marking auf die Wiese geworfen. Hund musste nach Freigabe das Marking holen.
Ergebnis: 16 Pkt

Aufgabe 3:

Hund musste frei im Fuss laufen, dann wurde ein Marking geworfen der Hund musste das Marking holen, wärend des Zurückkommens wurde an die selbe Stelle nochmals ein Dummy geworfen/beschossen wurde und musste dann mit Voran geholt werden.
Ergebnis: 14 Pkt

Aufgaben bei Richter Stephan Steidl:

Aufgabe 4:

Gespann steht auf einem Weg vor einem kleinen "Tal", das mit kleineren Tannen und anderem Buschwerk bewachsen war. Auf der anderen Seite stand auf dem Weg ein Werfer und warf ein Marking auf den dortigen Weg.
Hund musste auf dem direkten Weg zum Marking und wieder zurück.
Ergebnis: 15 Pkt (der Weg von Ares war nicht ganz direkt und dann kam mein Komm Pfiff...)

Aufgabe 5.

Gespann steht auf dem gleichen Weg (s. Aufgabe 4) in Blickrichtung Wald. Markierung fällt mit Schuss in den Wald, dann noch eine Markierung auf die Wiese auf der linken Seite. Linke Markierung musste zuerst vom HF geholt werden und dann das Marking vom Hund im Wald.
Ergebnis: 20 Pkt

Aufgabe 6:

Freie Suche. 3 von 7 Dummys mussten geholt werden.
Ergebnis: 8 Pkt (Ares hat super gesucht und das Gelände wirklich toll angenommen, nur hab ich ihn immer gleich zurück gepfiffen, da ich dem Tausch-Risiko vorbeugen wollte...)

Es war wieder einmal ein sehr schöner Workingtest und wir freuen uns auf das nächste mal!

 

 

Young Star Trophy 2006

Am 08.07.2006 nahmen Ares und ich an unserem 2. Schnupper-Workingtest, der Young Star Trophy der BZG Schwaben in Thierhaupten teil.

Die Aufregung war natürlich groß, der große Vorsatz: Diesmal sollte es keine 0-Runde geben!

Die ganze Atmosphäre bei der Veranstaltung war sehr angenehm, man sah viele bekannte Gesichter wieder und nach der 1. Aufgabe fiel auch die Anspannung zum Glück etwas ab.

Das gesamte Veranstaltungsteam, die Helfer und die beiden Richter, Frau Helene Leimer und Herr Ronald Pfaff waren allesamt sehr nett und hilfsbereit.

 

Hier einmal die Aufgabenstellung:

 I - Herr Ronald Pfaff

Das Gespann steht auf einem Wiesenweg, der Hundeführer (HF) lässt seinen
Hund sitzen, geht mit einem Dummy ca. 10 m den Weg entlang weiter und
wirft das Dummy nochmals einige Meter weiter auf den Weg. Daraufhin geht
er zu seinem Hund zurück, dreht diesen um 180 Grad und bleibt so mit ihm
am Fuß sitzend stehen. Ein Helfer wirft nun ein Dummy in ca. 20 m
Entfernung auf den Weg. Der HF dreht seinen Hund nochmals um, und schickt
ihn auf Richterfreigabe zum zuerst von ihm selbst ausgeworfenen Dumma.
Danach zum zweitgeworfenen Dummy.

II - Herr Ronald Pfaff

Gelände: Wiese am Waldrand, Feldweg.
Helfer steht in ca. 20 m Entfernung in der Wiese und wirft eine Markierung
schräg zum hohen Bewuchs. Nachdem der Hund auf Richterfreigabe geschickt
wurde, wird ein Dummy ca. 5 m vom Startpunkt entfernt in seine
Rückkehrlinie gelegt und der Hund soll dies beim Zurückkommen ignorieren -
bzw. der HF das "hier" einfordern. Der HF holt dann das Dummy selbst.

III - Frau Helene Leimer

Markierung im Wald über eine Senke mit dichtem Bewuchs, zum Teil hohen
Brennnesseln, mit nachfolgender Hörmarkierung. Entfernung ca. 25 m für die
erste Markierung, ca. 30 m für die zweite Markierung.
Vom Ansatzpunkt kann der Hund die Fallstelle nicht sehen, und im
Fallbereich selbst gelangt er ebenfalls nur durch Nasengebrauch ans Dummy,
weil der lockere Bodenbewuchs von ca. 10 cm Höhe das Dummy verdeckt.
Sobald der Hund zwei Drittel des Rückweges hinter sich hat, wirft ein
Helfer ein zweites Dummy etwas hinter der ersten Fallstelle. Wenn der Hund
auf das zweite Dummy geschickt wird, muss er über die erste Fallstelle
hinweg um Witterung vom zweiten Dummy zu bekommen.
Eine geradlinige und schnelle Rückkehr wird erwartet - sie darf und soll
unterstützt werden (hier-Pfiff), damit ein Konditionierungseffekt erzielt
werden kann.

IV - Frau Helene Leimer

Doppelmarkierung am Seeufer:
An der Ausbuchtung des Sees teilt sich der Weg in einem Winkel von ca. 80
Grad, wobei ein dichter Schilfgürtel die Gabelung optisch stärker
ausprägt. Der Start liegt am Weg zum See, die Richterin holt das Gespann
ab, begleitet es frei bei Fuß ca. 15 cm zur Weggabelung zum eigentlichen
Startpunkt. Ein Helfer wirft ein Dummy in den See, so dass der Hund zwar
die Flugbahn sieht, das Dummy aber nur aufplatschen hört. Daraufhin wird
ca. 20 m entlang des linken Uferweges ein weiteres Dummy geworfen. Der
Hund bleibt ausgerichtet auf das Dummy im Wasser und wird dorthin zuerst
geschickt, weil diese Richtung wegen der Bewuchsverhältnisse den
schwierigeren Teil der Aufgabe darstellt.

V - Zusatzaufgabe

Eine Markierung wird über ein ca. 20 m breites Wasser gearbeitet.

 

Ares erreichte von 100 Punkten 75 und belegte somit von 36 angetretenen Teilnehmern Platz 18.

Hier die einzelne Punkteverteilung:
Aufgabe 1: 19
Aufgabe 2: 17
Aufgabe 3: 15
Aufgabe 4: 10
Aufgabe 5: 14

Ich bin sehr stolz auf meinen kleinen Mann und freue mich schon darauf wieder mal an einem Workingtest teilzunehmen.

 

 

 

Schnupper-Workingtest der BZG Voralpenland in Weilheim am 19.11.2005

Da wir nun schon seit einiger Zeit fleißig mit Dummys trainierten, meinte unsere Ausbilderin Malaika, es wäre nicht schlecht für uns, bei einem Schnupper-Workingtest mitzumachen.

Gesagt getan, wir haben uns für den Workingtest der BZG Voralpenland in Weilheim angemeldet. Davor haben wir natürlich noch fleißig geübt und mit einem guten Gefühl machten wir uns am 18.11.05 erstmal auf in Richtung Dachau, wo wir unser Nachtquartier bei Mel, Micha und Tinka aufschlugen. Schließlich war Weilheim von uns 230 km entfernt und der Workingtest begann bereits um 08:00 Uhr - da war es mir dann doch lieber am 19.11.05 um 06:00 Uhr vom 70 km entfernten Dachau aufbrechen zu können.

Leider existieren von diesem Tag keine Fotos, aber um einen Eindruck von unserem 1. Workingtest zu geben hier die Aufgaben, die Lösung von Ares und die hierfür erhaltenen Punkte:

Aufgabe 1: (Richterin Mariette Verres, B)

Der Hundeführer lässt seinen Hund absitzen, geht 20 meter weiter und wirft ein Dummy. Danach geht er zu seinem Hund zurück und schickt ihn.

Danach folgte eine Verlorenensuche nach einem Dummy, das ca. 20 Meter entfernt von Hund und Führer lag.

Lösung: Tja, bei der Stellung der Aufgabe hatte ich noch ein gutes Gefühl. Zuerst klappte auch alles super, Ares blieb ruhig sitzen, ich warf, Ares holte und kurz vorm zurückkommen legte er das Dummy ab um im Schnee zu schnüffeln!!!!! Etwas das er bislang noch nie gemacht hat! Wenigstens hat er das Dummy dann auch gleich wieder aufgenommen und gebracht.

Bei der Verlorenensuche hat Ares dann angefangenen zu Revieren. Auch etwas, dass er bei unserem Training noch nie gemacht hat. Er ging absolut in die Rettungshund-Suche und suchte den halben Wald ab....... Ich weiß nicht woran es lag - seit dem Workingtest hat er es auch nie wieder gemacht! Na ja, zumindest hat er am Ende das Dummy dann gefunden

Ergebnis: 10 Punkte

Aufgabe 2: (Richterin A.W. von Luijk, NL)

Hier musste der Hundeführer mit seinem Hund ein kurzes Stück Fuß gehen, den Hund absitzen lassen und sich ca. 20 meter vom Hund entfernen. Dann wurde hinter dem Führer ein Dummy geworfen, der Hundeführer ruft den  Hund zu sich und schickt ihn anschließend auf das Dummy. Danach erfolgte noch eine Markierung in den Wald.

Lösung: Während wir warteten, um Aufgabe 1 zu bewältigen, hat Ares diese Aufgabe schon ganz genau beobachtet. Das war ein großer Fehler und das passiert uns kein 2. mal! Er wusste genau, dass da noch ein Dummy in den Wald fliegt und er musste einfach nachsehen, ob der Vorgängerhund das Dummy nicht vielleicht im Wald vergessen hat.... Als ich ihn zu mir rief lief er also zielstrebig in den Wald und ließ sich dann auch nur schwer auf das zuvor geworfene Dummy schicken - ein Flat hat nun mal einen Sturkopf! Die Markierung im Wald hat er dann absolut sauber gearbeitet und erhielt hierfür auch ein Lob der Richterin.

Ergebnis: 15 Punkte

Aufgabe 3: (Richter Jef Verres, B)

Hier stand zuerst eine Verlorenensuche an. In ca. 30 metern wurde ein Dummy deponiert.

Danach folgte eine Markierung. Die Schwierigkeit hierbei war das vorherige Überqueren eines kleinen Grabens und ein frisch gepflügter, gefrorener und mit Schnee bedeckter Acker.

Lösung: Verlorenensuche - meine größte Angst war, dass Ares es wieder vertauscht und anfängt zu revieren. Und es kam auch so...... Ares verabschiedete sich erst mal von mir und ging alleine auf die Suche und ich stand ziemlich doof neben dem Richter. Ja, das Dummy hat er dann auch wieder gefunden, aber die Suche war eben nicht das was man bei einer Jagd vom Hund fordert.                  

Bei der Markierung zeigte Ares wieder das er doch schon mal mit einem Dummy trainiert hat... Er nahm den Graben mit einer Leichtigkeit, der Acker störte ihn gar nicht und die Fallstelle hatte er sich perfekt gemerkt. :-)

Ergebnis: 14 Punkte

Aufgabe 4: (Alle Richter)

Ein Walk up..... Die Richter entschieden sich spontan für diese Aufgabe, es war noch etwas Zeit nach den anderen 3 Aufgaben geblieben. Immer 4 Hunde zusammen absolvierten den Walk up.

Lösung: Schon bei der Aufgabenstellung schluckte ich. Für Ares war diese Aufgabe zu schwierig und meiner Ansicht nach war sie auch für die Schnupperklasse an sich zu schwierig - 4 der 8 Teilnehmer legten hier eine Nullrunde hin. Ares hing in der Leine - Einspringen - Null Punkte. Es war einfach zu viel für ihn. Wir üben zwar fleißig an seiner Steadiness, aber das Höchste der Gefühle war bislang ein Walk up mit 2 Hunden

Ergebnis: 0 Punke

Fazit: Insgesamt 39 Punkte von 70. Ist doch gar nicht so schlecht fürs 1. mal! Es war eine gute Erfahrung und hat aufgezeigt, wo Ares und ich noch Schwächen haben. Ich hoffe, dass wir insbesondere die Suche besser hinbekommen - Ares ist noch jung und kann viel lernen..

Dies war mit Sicherheit nicht unser letzter Workingtest!!!